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Feb 25 2019

Siemens mit Alstom, PSA und Opel: Schwierige Partnerschaften, französische unternehmen.

#Französische #unternehmen


Opel und PSA, Siemens mit Alstom: Schwierige Partnerschaften

Französische unternehmen

  • 27.11.2017 07:12 Uhr

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Französische unternehmen

Allianzen zwischen deutschen und französischen Industrieunternehmen sind mitunter schwierig.

Düsseldorf Wenn aus Wettbewerbern plötzlich Partner werden sollen, geht das selten ohne Nebengeräusche – besonders wenn die einstigen Konkurrenten aus benachbarten Ländern kommen. So war es auch bei der Übernahme von Opel durch den französischen Autobauer PSA, dem Konzern hinter den Marken Peugeot und Citroën: PSA-Chef Carlos Tavares hat in einem Interview mit der „Welt“ die Strukturen in Rüsselsheim als „überdimensioniert“ und „nicht effizient genug“ bezeichnet.

Ex-Opel-Chef Karl-Thomas Neumann wies die Kritik mit ungewöhnlich deutlichen Worten zurück: „Erst mal besser machen und Erfolge zeigen“, twitterte er – und nannte Tavares‘ Äußerungen „arrogant“.

Zu dem arroganten Interview, das Carlos Tavares morgen in der @welt gibt, würde ich sagen: Erst mal besser machen und Erfolge zeigen. \KTN

Auch beim europäischen Flugzeugbauer Airbus brachen nach Korruptionsvorwürfen alte Fehden zwischen Managern aus Frankreich und Deutschland wieder auf: Der deutsche Chef Tom Enders nannte die französisch geprägte Vertriebsabteilung „Bullshit Castle“.

Sein Vize, der Franzose Fabrice Brégier, hatte wiederum einige Mühe, Gerüchte zu zerstreuen, dass er es auf Enders‘ Job abgesehen habe. Die Reibereien in der jüngsten Vergangenheit zeigen: Trotz zahlreicher länderübergreifenden Kooperationen – von Siemens und Alstom über PSA und Opel bis hin zu einem möglichen Einstieg der Bank BNP Paribas bei der Commerzbank – ist die Rivalität zwischen Unternehmen beider Länder nur schwer zu überbrücken.

Häufig gibt es in Frankreich größere Vorbehalte gegen eine Zusammenarbeit mit deutschen Konzernen. Denn die Franzosen spüren die Konkurrenz aus Deutschland stärker als umgekehrt. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage unter deutschen und französischen Industrieunternehmen, die das Marktforschungsinstitut „Opinion Way“ im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad geführt hat.

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Regierung Macron

Die französische Regierung will in den kommenden Monaten damit beginnen, Anteile an Unternehmen abzustoßen. Es werde damit gerechnet, dass dabei zehn Milliarden Euro zusammenkämen, sagte Finanzminister Bruno Le Maire. Sie sollten in Innovationsprojekte fließen. Der Steuerzahler werde sehen, dass das Geld „für die Zukunft und nicht die Vergangenheit“ ausgegeben werde. Der französische Präsident Emmanuel Macron (hier beim Besuch einer Schiffswerft) hatte im Wahlkampf angekündigt, Minderheitsanteile an Unternehmen zu veräußern.

Demnach sagen 37 Prozent der befragten französischen Unternehmen, dass unter den wichtigsten Konkurrenten deutsche Unternehmen sind. Andersherum zählen nur 16 Prozent der deutschen Unternehmen französische Firmen zu ihren größten Rivalen.

Befragt wurden jeweils 200 Entscheider aus deutschen und französischen Firmen. „Deutsche Industrieunternehmen stehen im internationalen Wettbewerb sehr gut da. Deutschland punktet vor allen Dingen mit gut ausgebildeten Fachkräften“, sagt Richard Jager, Deutschland-Chef von Randstad. „Die Unternehmen haben erkannt, dass qualifizierte Mitarbeiter der Garant für Erfolg und damit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sind.“


Written by MICHIGAN


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